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Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne hat sich 1999 als ein offener und heterogener Kreis gegründet, der die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Topf & Söhne vorantreiben und verstetigen will.
2009 ist aus dem Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne der eingetragene Verein Erinnerungsort Topf & Söhne hervorgegangen. Im Zuge der Vereinsgründung entstand auch eine neue Internetpräsenz (www.topfundsoehne.de). Dort finden sich auch die aktuellen Kontaktadressen. Die alte Homepage wird seitdem nicht mehr aktualisiert, bleibt aber zur Dokumentation der Förderkreisaktivitäten in den Jahren von 1999 bis 2009 weiterhin bestehen.

Projekte

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2000

 

Was passiert mit der Erfurter Brache
des Krematorienherstellers J. A. Topf & Söhne?  

Der Ort, um den es geht, stellt eine ganze Reihe von Fragen. Er ist kein Ort der Opfer. Aber in welchem Sinne einer der Täter? Wenn er nicht einfach im Rahmen der Stadterneuerung weggeräumt wird, wie geht man dann mit ihm um? Wie markiert man ihn und wessen - wem und welchen Verhältnissen - wird dort gedacht? Die Initiatoren, die sich seit zwei Jahren um eine bewusste Gestaltung des Ortes bemühen, laden zu einer Reihe von Diskussionen ein, bei denen betriebsgeschichtliche, gedenkästhetische, regionalhistorische und andere Aspekte besprochen werden sollen. An jedem dritten Dienstag im Monat treffen sich Interessierte, um einen Impulsvortrag zu hören und ein Thema zu diskutieren. Die Fragen bilden einen Kontext um den Fokus Topfbrache: Was tun?

Die Veranstalter der Vortragsreihe sind 

Jean-Claude Pressac

Freier Wissenschaftler, Experte für die Betriebsgeschichte J. A. Topf & Söhne, La Ville du Bois (Frankreich)
am 15. Februar 2000
19.30 Uhr:

Wer waren die Konstrukteure der Krematoriumsöfen von Auschwitz

Pressemitteilung


Alf Lüdtke

Historischer Anthropologe, Experte für Geschichte und Theorie des Arbeitsbegriffs, Erfurt
am 21. März 2000
19.30 Uh

Welche Rolle spielt die deutsche Qualitätsarbeit für das Mitmachen von Arbeitern, Ingenieuren und Unternehmern im Nationalsozialismus? Welches Verhältnis haben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände heute zur Geschichte von Topf & Söhne?

Pressemitteilung


Aleida Assmann

Anglistin, Expertin für Erinnerungsräume, Konstanz
am 18. April 2000
19.30 Uhr

Was soll mit der Brache des Betriebsgeländes J. A. Topf & Söhne passieren? oder Wie markiert man einen Erinnerungs-Ort?

Pressemitteilung


Reinhard Rürup

Historiker, Experte für historische Stätten des Nationalsozialismus, Berlin

am 16. Mai 2000
19.30 Uhr

Wie verlief die Geschichte anderer historischer Stätten des Nationalsozialismus in Deutschland?

Pressemitteilung


Rüdiger Stutz

Historiker, Experte für Wirtschaftsgeschichte Thüringens, Jena
am 20. Juni 2000
19.30 Uhr

Welche Entwicklungsprojekte und Unternehmenskulturen förderten die Wirtschaftsberater der NS-Gauleitung Thüringen zwischen 1936 und 1945?

Pressemitteilung
Vortragstext


Harald Welzer

Sozialpsychologe, Experte für Zeitzeugen - Befragung, Universität Hannover
am 18. Juli 2000
19.30 Uhr

Wie sieht die moralische und psychische Verfassung eines Menschen aus, der sich an einem Massenmord beteiligt?

Pressemitteilung


Daniel Gaede

Pädagoge, Experte für Gedenkarbeit in Thüringen,
Weimar / Buchenwald
am 19. September 2000
19.30 Uhr

Was bedeutet das Spannungsfeld zwischen der Industriebrache Topf und der Gedenkstätte Buchenwald für die pädagogische Arbeit?

Pressemitteilung
Vortragstext


Peter Reichel

Politologe, Experte für Gedenkrituale, Hamburg
am 17. Oktober 2000
19.30 Uhr

Was bedeutet das Topf-Gelände für die Mahnmalstopographie der Bundesrepublik Deutschland?

  • Resümee der Veranstaltungsreihe

  • "Was passiert mit der Erfurter Brache des
    Krematorienherstellers J. A. Topf & Söhne?"

    Tagesveranstaltung, am Samstag, 25. November 2000, von 10.00 22.00 Uhr

    Pressemitteilung

    10 Uhr

    Eröffnung

    10.15 Uhr

    J. A. Topf & Söhne - der gesellschaftlich-historische Kontext
    mit Dr. Hanno Loewy, Frankfurt
    "Ist der Holocaust eine Konsequenz der Moderne?"

    12 Uhr

    Mittagessen

    13.30 Uhr

    J. A. Topf & Söhne - der ethisch-gedenkästhetische Kontext
    mit Dr. Marcus Düwell
    Interfakultäres Zentrum für die Ethik der Wissenschaften, Tübingen > "Welches Handeln folgt dem Gedenken?"

    15.30 Uhr

    Kaffeepause

    16 Uhr

    Diskussion "Was passiert mit der Erfurter Brache des Krematorienherstellers J. A. Topf & Söhne?"

    mit:
    Joachim Kaiser, Kulturbeigeordneter der Stadt Erfurt
    Dr. Karl-Heinz Hänel, Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
    Frank Karbstein, Gedenkstätte Amthordurchgang e.V., Gera
    Udo Scheer, Geschichtswerkstatt Jena
    Dr. Kai-Uwe Schierz, Kunsthalle Erfurt
    Eckhard Schwarzenberger, Kulturmanager, Initiator des Projektes
    Herr Krei, LEG
    Hans Hunger, Forschungsgruppe Zyklon B, Dessau

    18 Uhr

    Abendimbiß

    19 Uhr

    Eröffnung einer Fotoausstellung J. A. Topf und Söhne - das Gelände heute

    Einleitung von Dr. Kai-Uwe Schierz, Kunsthalle Erfurt

     

    Hanno Loewy

    Direktor des Fritz-Bauer-Instituts, Frankfurt

    Ist der Holocaust eine Konsequenz der Moderne?

    Marcus Düwell

    Interfakultäres Zentrum für die Ethik der Wissenschaften, Tübingen

    Welches Handeln folgt dem Gedenken?