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Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne hat sich 1999 als ein offener und heterogener Kreis gegründet, der die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Topf & Söhne vorantreiben und verstetigen will.
2009 ist aus dem Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne der eingetragene Verein Erinnerungsort Topf & Söhne hervorgegangen. Im Zuge der Vereinsgründung entstand auch eine neue Internetpräsenz (www.topfundsoehne.de). Dort finden sich auch die aktuellen Kontaktadressen. Die alte Homepage wird seitdem nicht mehr aktualisiert, bleibt aber zur Dokumentation der Förderkreisaktivitäten in den Jahren von 1999 bis 2009 weiterhin bestehen.

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2001

 

Info-Stand auf dem Erfurter Anger

Am 24.11.2001 fand von 10 - 14 Uhr auf dem Anger der Infostand statt. Sofort nach Aufstellen des Tisches, kaum dass alle Materialien lagen, wurden wir von zahlreichen ehemaligen Topf- und Söhnen Mitarbeitern umringt. Das blieb mit kleineren Pausen über die ganzen 4 Stunden so. Viele sagten, dass sie durch den Zeitungsartikel auf den Stand aufmerksam gemacht worden waren. Einladungskarten waren zu wenige da, Datum der Tagung wurden dann noch per Hand auf die Infoblätter geschrieben. Einige Reporter waren da. Die mitgebrachten Plakate wurden alle ausgegeben. Es bestand sehr viel Rede- und Schimpfbedarf bei den Besuchern. Heisse und laute Diskussionen liefen. Bis auf wenige konnten alle auf die Interessen des Förderkreises eingestimmt werden, zumindest zum Zuhören bewegt werden. Wir haben den Stand als sehr erfolgreich eingeschätzt!! Mal sehen, was die Tagung bringt, viele der Besucher waren sehr interessiert, und wollten vorbeikommen, einige wollen auch dort schimpfen! Zum Beispiel gab es einen, der überhaupt nicht einsehen wollte, warum für "so was" so viel Geld vom Bund kommt. "DA gibt es doch wichtigeres". Mal sehen, ob er tatsächlich kommt! Gert, Rüdiger und Lelah haben einige Adressen von ehemaligen Mitarbeitern sammeln können, Tipps auf Zeitzeugen wurden gegeben.

Diskussionstage "Topf & Söhne - Arbeiten an einem Täterort"

7./8. Dezember 2001

Erfurt, Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 4/5

Ausstellung Topf und Sohn

  • im Collegium Maius, Michaelisstraße
  • am 7. und 8. Dezember 2001
  • Eröffnung am 7. Dezember um 15 Uhr
  • - eine Ausstellung von Studierenden der Universität Erfurt -

Freitag, 7. Dezember

19 Uhr

Kandinsky und Schönberg: Ein Briefwechsel

19.30 Uhr

 

Vortrag mit anschließender Diskussion
Kredite für den Holocaust - Topf & Söhne und die Deutsche Bankfiliale Erfurt
Monika Dickhaus, Historikern, Frankfurt am Main

Samstag, 8. Dezember

10 Uhr

 

Heiß und kalt, zwei zeitgeschichtliche Dokumente vorgetragen von Alf Lüdtke und Gert Gutberlet

10.30 Uhr

 

Vortrag mit anschließender Diskussion
Der Umgang mit dem Täterort - Wie können sich Folgegenerationen an die Taten ihrer Vorfahren erinnern?
Michael S. Cullen, freier Publizist und Autor, Berlin

12 Uhr

 

Pause und Imbiß

13 Uhr

 

"Wie kann die Brache von J. A. Topf & Söhne zum Ort einer aktiven Auseinandersetzung mit Geschichte werden?"
Podiumsdiskussion mit:

  • Birgit Pelke, MdL, stellvertretende Vorsitzende SPD-Landtagsfraktion
  • Michael Panse, MdL, CDU-Landtagsfraktion
  • Vertreter/in der PDS-Landtagsfraktion
  • Joachim Kaiser, Kulturbeigeordneter der Stadt Erfurt
  • Daniel Gaede, pädagogischer Leiter der Gedenkstätte Buchenwald
  • Carsten Schneider, MdB, SPD-Bundestagsfraktion

Veranstaltet durch den "Förderkreis Topf & Söhne"
Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Civitas.

Unort Brache

In Erfurt liegt die Brache des ehemaligen Herstellers von Verbrennungsöfen für Auschwitz und Buchenwald. Die in den 20er Jahren errichteten Industriebauten verfallen. Als Teil einer Initiative, die schon seit mehreren Jahren daran arbeitet, dieses Gelände zu einem beachteten Erinnerungsort zu machen, zeigen wir in der Passionszeit eine Ausstellung.

Fünf künstlerische Annäherungen an die Erfurter Brache des Krematorienherstellers J. A. Topf & Söhne.
von Claus Bach, Weimar
Walter Bergmoser, Weimar
Thomas Kummerow, Erfurt
Jürgen Maria Pietsch, Spröda
Hans-Peter Szyszka, Erfurt

Vorwort
Fünf Fotografen sehen einen Ort
Öfen für Auschwitz. Eine kurze Betriebsgeschichte der Erfurter Firma J.A. Topf & Söhne

Ausstellung

vom 15. März bis 25. April 2001
in der Kaufmannskirche St. Gregorius am Anger
Öffnungszeiten:
Montag-Samstag, 9 - 19 Uhr
Sonntag, 11 - 17 Uhr

Zur Eröffnung findet am 19. März 2001 um 17 Uhr ein Ausstellungsgespräch statt. Einführung durch Dr. Kai-Uwe Schierz, Kunsthalle Erfurt.

Gottesdienst:

77. Evangelische Kommentare zum Thema "J. A. Topf & Söhne" am 18. März 2001, 11.15 Uhr

Veranstalter:

Evangelische Akademie Thüringen
Heinrich Böll Stiftung Thüringen e.V.
DGB-Bildungwerk Thüringen e.V.
Evangelische Kaufmannsgemeinde Erfurt

Einladung als PDF-Datei