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Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne hat sich 1999 als ein offener und heterogener Kreis gegründet, der die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Topf & Söhne vorantreiben und verstetigen will.
2009 ist aus dem Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne der eingetragene Verein Erinnerungsort Topf & Söhne hervorgegangen. Im Zuge der Vereinsgründung entstand auch eine neue Internetpräsenz (www.topfundsoehne.de). Dort finden sich auch die aktuellen Kontaktadressen. Die alte Homepage wird seitdem nicht mehr aktualisiert, bleibt aber zur Dokumentation der Förderkreisaktivitäten in den Jahren von 1999 bis 2009 weiterhin bestehen.

Projekte

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2004

 

Denkmalschutzerklärung

14. Januar 2004: Denkmalschutzerklärung: Teile des seit fast einem Jahrzehnt leerstehenden und ungesicherten Firmengeländes werden vom Landesamt für Denkmalpflege als Geschichtsdenkmal unter staatlichen Schutz gestellt.
Das Landesamt hat für alle Gebäude Nutzungsvorschläge erarbeitet:

Verwaltungsgebäude

- Sanierung als Wohn- und/oder Geschäftshaus - teilweise Nutzung für Darstellung und Aufarbeitung der Geschichte (Ausstellung, Geschichtswerkstatt o.ä.)

Versand- und Bürogebäude

- Sanierung für Gewerbenutzung

Schlosserei

- Markierung des Gebäudes bzw. siner Fläche als Geschichtsort im Rahmen einer Nutzung des gesamten Geländes, z. B. Erhaltung von Teilen des Gebäudes, Freihalten der Gebäudefläche, Gestaltung von Fläche oder Gebäudeteilen mit künstlerischen Mitteln

Klempnerei I

- Erhaltung und neue Nutzung, evtl. für Gewerbe

Klempnerei II

- Markierung des Gebäudes bzw. seiner Fläche als Geschichtsort im Rahmen einer Nutzung des gesamten Geländes, z. B. Erhaltung von Teilen des Gebäudes, Freihalten der Gebäudefläche, Gestaltung von Fläche oder Gebäudeteilen mit künstlerischen Mitteln.

Vorstellung der neuen Konzeption des Förderkreises

27. Januar 2004: Der Förderkreis stellt seine neue Konzeption für einen Geschichtsort Topf & Söhne auf dem Erfurter Anger vor.

Öffentlichkeitsaktion des Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne
59 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz
Erinnern vor Ort: Geschichtsort Topf & Söhne?
Seit sieben Jahren gibt es in Deutschland einen offiziellen Gedenktag, der den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Der 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.
Ein solcher Gedenktag kann zum leeren Ritual werden, wenn er nicht mit einer lokalen Erinnerungsarbeit verbunden wird.
Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, um über Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus in Erfurt nachzudenken. Seit mehreren Jahren wird bereits über den künftigen Umgang mit dem brach liegenden Gelände der ehemaligen Firma J.A. Topf & Söhne diskutiert. Nichts kennzeichnet bislang den Ort, an dem die Krematorien für Auschwitz entwickelt und produziert wurden. Will man die historischen Überreste, an denen sich eine lokale Erinnerungsarbeit festmachen ließe, nicht weiter dem rapiden Verfall über überlassen, ist nun rasches Handeln gefragt.
Soll auf diesem Gelände ein Geschichtsort entstehen, der die Erinnerung an den Nationalsozialismus und die Auseinandersetzung mit den Taten an einem konkreten Ort mit einer lebendigen Erinnerungspraxis verbindet?
Der Förderkreis Geschichtsort Topf & Söhne will mit den Erfurterinnen und Erfurtern über den weiteren Umgang mit dem Gelände diskutieren. Wie könnte ein solcher Geschichtsort aussehen? Welche Aufgaben müsste ein solcher Ort erfüllen?
Dazu wird es am Dienstag den 27. Januar zwischen 12 und 16 Uhr eine Öffentlichkeitsaktion mit Informationen und Diskussionsmöglichkeiten auf dem Anger geben. Erstmals soll dort auch die neue Konzeption des Förderkreises Geschichtsort Topf & Söhne der Öffentlichkeit präsentiert werden.